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Die Propolis

Propolis wird von Bienen aus Harz gewonnen, das diese von  Knospen und Blüten der Bäume (in Europa hauptsächlich von Pappeln, weißer Birke, verschiedenen Koniferen und Kastanienbäumen) sammeln. Zusätzlich fügen die Bienen selbst produziertes Wachs hinzu. Propolis hemmt die Entwicklung von Mikroorganismen in Bienenstöcken, trotz Hitze und Feuchtigkeit.
 
In medizinischen Versuchen senkte ein ins Bauchfell von normalen Mäusen injiziertes, wässriges Extrakt aus Propolissamen deren Blutzuckerspiegel.

Wirkung:
Antibakteriell. Propolis hemmt die Zellteilung und die Proteinbildung in Bakterien.

•  Nachgewiesene Hemmung der hämolytischen Streptokokken,                            Staphylokokken, Bacillus subtilis, Proteus vulgaris, Mycobacterium,                    Clostridium spp., E. coli. Es hemmt auch antibiotikaresistente Bakterien.
•  Bewiesen antivirale Wirkung gegen Influenza-Viren, Herpes simplex,               Herpes zoster. Der Mechanismus ist vermutlich die Hemmung der                    Virusreplikation sowie  Immunostimmulation.
•  Antimykotika, aktiv gegen Candida albicans und andere Pilze. In                        Versuchen bewirkte Propolis eine 100% Heilung von Candida-                            Infektionen bei Kühen.
•  Antiparasitär, bewiesene Wirksamkeit gegen Trichomonas vaginalis und          Toxoplasma gondii
   Propolis wirkt gegen diese Parasiten sowohl intern als auch extern.

•  Immunostimmulant, induziert Antikörper-Produktion, steigert die Aktivität          der natürlichen Apoptose und der Phagozytose.
•  Antioxidant, neutralisiert die Wirkung der freien Radikale und hemmt die          Lipidperoxidation. Die antioxidative Wirkung wird den Flavonoiden                    zugeschrieben.


Zusätzliche, auf die Flavonide zurückzuführende Merkmale von Propolis sind entzündungshemmender, krampflösender, antiallergischer und antimutagener Natur.

Wundheilung:
Zusätzlich zu seiner antimikrobiellen und entzündungshemmenden Wirkung existiert in Propolis ein Mechanismus zur Erhöhung der Mitose im Wundbereich. Die Aminosäuren Prolin und Arginin kommen in Propolis in hoher Menge vor und steigern die Produktion von Proteinen, Kollagen und Elastin, welche zum Gewebeaufbau verwendet werden.  
Bei Tieren bewirkte es in Versuchen eine Wiederherstellung der Knorpel-und Knochengewebe, sowie eine schnelle Heilung bei Verbrennungen.
Propolis ist hochwirksam bei der Behandlung von Mund- und Kieferkrankheiten. Es wirkt entzündungshemmend, erhöht die Epithelzellen der Mitose, lindert den Schmerz und hilft in Fällen von Zahnfleischrückgang.
Eine in Russland durchgeführte Studie empfiehlt die Füllung der Wurzelkanäle mit Propolis, um Entzündungen der Kanäle zu verhindern und Schmerzen zu lindern. Als Lokalanästhetikum reduziert ein alkoholischer Extrakt von Propolis den Schmerz.


Quellennachweise:

 

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